Abschaffung der Roaming-Gebühren: Mehr Schein als sein

Internetsurfen und Telefonieren verursachen Kosten. Hier tauscht man sich über Tipps, Hinweise und Hilfestellungen zur Abrechnung aus.
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Rudi
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Abschaffung der Roaming-Gebühren: Mehr Schein als sein

Beitrag von Rudi » Mittwoch 21. März 2018, 10:11

Ich habe neulich einen interessanten oder eher etwas erschreckenden Artikel zum Thema Roaming gelesen und diesen mal für euch als Info zusammengefasst:

Was viele nicht wissen: Trotz Abschaffung der Roaminggebühren innerhalb Europas im Juni 2017 gibt es einen kleinen aber feinen Haken, der vielen Nutzern gar nicht bewusst ist. Das Anrufen aus dem europäischen Ausland nach Deutschland oder innerhalb des Auslands ist zwar zum gleichen Preis wie in Deutschland möglich und bei einer Flatrate sogar kostenlos. Aber für den Fall, dass man von Deutschland aus mit Handy oder Festnetz ins EU-Ausland (was der Regelfall sein dürfte) anruft, kann es einen kalt erwischen. Denn dann muss man den vom Anbieter festgelegten Preis zahlen, der bei bis zu 1,49 € pro Minute liegen kann. Also alles andere als Gebührenabschaffung. Es ist vielen Verbrauchern nicht bewusst, dass es zwischen Gesprächen im Ausland (Roaming) und Gesprächen von zu Hause aus ins Ausland einen Unterschied gibt.
Aus diesem Grund wurde seitens des EU-Parlamentes der Vorschlag eingereicht, dass auch Mobilfunk- und Festnetzanrufe ins EU-Ausland nicht mehr unverhältnismäßig teurer sein sollen, als solche im Inland.
Eine solche Regelung könnte dann auch Einzug in den europäischen Kodex für die elektronische Kommunikation finden, der aktuell auf EU-Ebene verhandelt wird.
Möglichkeiten bis dahin die Kosten für Auslandstelefonate zu regulieren bieten einerseits die Zubuchung von Auslandstarifen, andererseits kann man auch auf günstige Telefonanbieter für Internettelefonie (VoIP) zurückgreifen. Außerdem kann man auch auf Call-by-Call- Anbieter (funktioniert nur bei Telekom-Festnetzanschlüssen) oder Call-through/Call-back-Anbieter zurückgreifen.

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